Philosophikum am Domplatz, Münster

Philosophikum, Münster
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Umbau, die Modernisierung und die Erweiterung des Philosophischen Seminars der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) am Domplatz in der Innenstadt von Münster.
Das bestehende Institutsgebäude wurde modernisiert und durch einen vorgelagerten Bibliotheksanbau ergänzt. Die Fassade gleicht einer hohen Regalwand. Eine gläserne Halle verbindet Alt- und Neubau zu einer Einheit. Die gleichartige Materialität der hell-geschlämmten Ziegelfassaden unterstreicht die Zusammengehörigkeit. Im Altbau befinden sich ein Auditorium mit Bühne, Büroräume, Besprechungsräume, Seminarräume, Hörsäle sowie eine großflächige Teeküche. Im Neubau wurde die Bibliothek untergebracht.

Quelle: Text Ingenieurgemeinschaft Ten

 

Projektdetails:

Auftraggeber und Bauherr: Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Münster

 

Architekten und Ingenieure
PETER BÖHM ARCHITEKTEN,
SCHILLING PLANUNG GmbH,
KEMPEN KRAUSE INGENIEURE GmbH und INGENIEURGEMEINSCHAFT TEN

 

Planung / Realisierung: 2012 – 2017
Bruttogeschossfläche: 8.500 m²

Fotografie: Espendiller + Gnegel

Einkaufszentrum als Tor zur Marktallee, Münster-Hiltrup

Edeka-Markt, Münster-Hiltrup

 

Der Entwurf der Nattler-Architekten aus Essen, hatte sich schon 2012 bei einem Architektenwettbewerb durchgesetzt. Die Eröffnung des Edeka-Marktes erfolgte in der zweiten Januarhälfte 2017.


Das Projekt umfasst 6.300 qm Nutzflächen auf dem knapp 10 .000 qm umfassenden Grundstück. 3.100 qm wird der Edeka-Markt umfassen, davon 1.900 qm Verkaufsfläche – einschließlich eines Bäckers in der Vorkassenzone. Weitere vier Ladenlokale mit insgesamt 965 qm werden als unterschiedliche Verkaufsflächen genutzt. Ein 3-geschossigen Wohnungsbau sowie weitere Einzelhandels- und Büroflächen vergrößern das gesamte Bauprojekt auf insgesamt 6.300 qm Nutzfläche.
Der Bahnhof war historisch gesehen immer der Ausgangspunkt für die Einkaufsstrasse im Hiltruper Zentrum, die Marktallee. Das neue Einkaufzentrum verbindet nun mit einer breiten Fußgängerpassenelle, die Marktallee mit dem Bahnhof. Ein belebender Effekt für das Hiltruper Zentrum wird erwartet.

Projekt: EDEKA Wiewel, Münster-Hiltrup
Investor:  Stroetmann-Gruppe
Architektur: Nattler-Architekten, Essen

Projektstart: 2008
Grundstücksfläche: ca. 10.000 m²
Nutzfläche: 6.300 qm
Eröffnung: Edeka Wiewel 2014, Eröffnungen der weiteren Bereiche Mitte 2017
Mieter:
EDEKA-Markt (mit Bäckerei & Café) ca. 1.900 m², weitere Verkaufsflächen: Einzelhandel / Dienstleistungen 900m²
Wohnungen: 17 Wohnungen auf ca. 1.900 m² 

Fotografie: Espendiller + Gnegel

Textilverband Münster

Verwaltungsgebäude Textilverband Münster

 

Der Neubau mit textiler Anmutung am Martin-Luther-King-Weg im Gewerbegebiet Loddenheide ist fertiggestellt. Die 1.300 qm große Klinkerfassade des Gebäudes erweckt den Eindruck eines riesigen Tuchs, das sich über ein Gebäude legt.
„Unser neues Zuhause ist eine tolle Visitenkarte für den Verband und seine Mitglieder wie auch für die Stadt Münster und den Standort Loddenheide“, freut sich Verbandspräsident Dr. Wilfried Holtgrave. „Von Beginn an haben alle an einem Strang gezogen, von der Stadt bis zu den Architekten, unseren Mitgliedern und unseren Mitarbeitern, die alles mitgetragen haben.“
Die textile Anmutung der Fassade wird durch die Anordnung der Ziegelsteine erzeugt: Insgesamt 74.000 speziell angefertigte Klinker setzten die Maurer einzeln an ihre bestimmte Position, um den Eindruck von Stofflichkeit zu vermitteln. Die Planung und Realisierung der Steinanordnung war eine große Herausforderung. Sieben verschiedene Größen wurden eigens angefertigt, um den gewünschten optischen Effekt erzielen zu können, der im Wesentlichen auf dem unterschiedlichen Schattenwurf der einzelnen Steine beruht. Der Entwurfsprozess erfolgte parametrisch, also über ein eigens geschriebenes Computerprogramm. Für die Baustelle wurden Pläne erstellt, auf denen die zuvor errechnete Position jedes einzelnen Steins genau vermerkt war. Fotografie: Espendiller + Gnegel

Clemenskirche Münster

Clemenskirche Münster

 

Die Clemenskirche in der westfälischen Stadt Münster ist eine nach Plänen von Johann Conrad Schlaun in den Jahren von 1745 bis 1753 für die Barmherzigen Brüder errichtete Kloster- und Hospitalkirche.

Die Deckenmalereien im Inneren wurden vom Münchener Maler Johann Adam Schöpf gefertigt, die Stuckelemente stammen von Jacob Rauch aus Wessobrunn.
Der Altar der Clemenskirche nimmt Bezug auf den Namenspatron der Kirche, den heiligen Clemens. Das Altarbild stellt sein Martyrium dar. Auch im Fresko der Kuppel wird dieses Thema aufgegriffen. Es zeigt die himmlische Verherrlichung (Apotheose) des hl. Clemens.
Eine weitere Besonderheit der Innenausstattung sind die im Blau als Farbe der Wittelsbacher gehaltenen Säulen. Sie erinnern an den münsterschen Fürstbischof Clemens August I. von Bayern, der den Bau von Kirche und Hospital in Auftrag gegeben hatte. Auf seinem Wappen über dem Eingangsportal steht der lateinische Text „pro perenni verae misericordiae signo expensis suis erigebat augustus bavariae princeps pater patriae“. Ins Deutsche übersetzt bedeutet das so viel wie „Als immerwährendes Zeichen des Mitleids erbaute Landesvater Kurfürst August von Bayern diese Kirche auf eigene Kosten“.
Die Clemenskirche hat keine Empore, insbesondere nicht für eine Orgel. Beim Bau der Kirche wurde für eine Orgel eine Orgelkammer angelegt, die in das seitlich angrenzende, nicht erhaltene Gebäude ragte. Zur Kirche hin strahlte der Klang durch ein kleines Fenster in den Raum aus. Dieses Fenster mit Schauprospekt ist seitlich-rechts des Altarraumes, oberhalb des Seitenaltares, erhalten. Textquelle: Wikipedia. Fotografie: Espendiller+Gnegel

Seniorenheim Alcácer do Sal, Portugal

Seniorenheim,

Alcácer do Sal, Portugal 

von Aires Mateus

 

Foto-Dokumentation

Der einzigartige Neubau des Pflegeheims für Senioren befindet sich in Alcácer do Sal und ist ein Projekt von Aires Mateus & Associados, Lissabon.

Architektur: Francisco Aires Mateus, Manuel Aires Mateus
Projekt: Houses for Eldery People, Alcácer do Sal
Bauherr: Santa Casa da Misericordia de Alcácer do Sal
Landschaftsarchitekt: ABAP Luis Alçada Batista
Größe: Gebäude 1560 m2 / Grundstück 3640 m
2

Fertigstellung: 2010

Strandpromenade Wenduine, Belgien

Strandpromenade und Küstenschutz in Wenduine, Belgien   

 

Foto-Dokumentation

 

Das Strandbad Wenduine an der belgischen Küste hat im Zuge des Masterplans für Küstensicherheit eine neue Strandpromenade erhalten. Der Strand allein bietet hier nur unzureichenden Schutz vor Überflutung. Die Brüstung der neuen Promenade ist mit einer gekrümmten Ufermauer ausgestattet. Diese bewirkt, dass das Spritzwasser der großen Wellen seewärts abgelenkt wird. Die neue Deichanlage ist bis zu 3 Meter breit und endet in westlicher Richtung in einer großzügigen Rotunde, die mit einer Sturmwand, Bänken, Terrassen und Sportanlagen ausgestattet wurde. Die gesamte Strandpromenade hat eine Fläche von 27.000 qm und wurde in einer Mischverlegung mit ABC-Pflasterklinkern gepflastert. Eine geringe Wasseraufnahme und die dauerhafte Materialfestigkeit der Pflasterklinker waren die entscheidenden Argumente bei der Wahl des Pflasterbelages. Die ABC-Pflasterklinker aus Schieferton widerstehen dauerhaft den extremen Beanspruchungen der Küste, wie Sand, Salz, UV-Strahlung, Abrieb und Temperatur.
Die neue Deichanlage Wenduine wurde am 19. Juni 2015 offiziell von dem Bürgermeister Peter Breemersch und dem flämischen Minister für öffentliche Arbeiten und Tourismus, Ben Weyts, eröffnet.

Marienburg, Szkola LacinskaCentrum Kulturyi Edukacji

Szkola Lacinska Centrum Kultury i Edukacji,
Marienbug, Polen

 

Foto-Dokumentation

 

Die Stadt Marienburg/Malbork liegt ca. 62 km von Danzig entfernt. Die Marienburg ist nicht nur eine Stadt, sondern auch die größte und bekannteste Burganlage des deutschen Ritter Ordens. Die weiträumige Burganlage ist der größte Backsteinbau Europas und zählt zu den bedeutesten, sehenswertesten Kulturstätten Polens.
Heute ist die Marienburg einer der wichtigsten Anziehungspunkte für Touristen in Polen und wird überwiegend als Museum genutzt. Seit dem 7. Dezember 1997 zählt die Marienburg zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Als Bestandteil der Marienburg entstand in seitlicher Lage, in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, die „lateinische Schule“. In dieser Schule lernten die Ritter die lateinische Sprache.
Heute beherbergt das neu errichtete Gebäude das „Centrum Kultury i Edukacji“, dass auf den historischen Gebäudefragmenten der zerstörten Schule realisiert wurde. Das gesamte Bauvorhaben wurde unter der Aufsicht der Denkmalschützer durchgeführt.
Das Malbork Kultur- und Bildungszentrum ist heute eine kulturelle Institution der Region. Ziel ist es, umfassende Kulturprojekte anzubieten und die Teilnehmer zu fördern. In den historischen Kellern finden Workshops zu verschiedenen historischen Handwerken statt. Im Erdgeschoss befinden sich eine Mediathek, in den weiteren Stockwerken das Multicentrum für die unterschiedlichsten Projekte. Das Zentrum organisiert regelmäßig Veranstaltungen auf lokaler Ebene und arbeitet ergänzend mit anderen Institutionen, wie Schulen und Kindergärten zusammen.

Fotografie mit dem Quadrocopter

Fotografie Quadrocopter

Wir fotografieren begleitend auch mit einem Quadrocopter, um so das Gebäude in seinem Umfeld und aus einer anderen Perspektive zu zeigen. Ideal auch zur Dokumentation der einzelnen Baustellenphasen.

 

Hier zu sehen ist das Bauprojekt "Oberfinanzdirektion NRW", in Münster als Luftaufnahme

Luftaufnahme Boeselburg Münster

Luftaufnahme: Böselburg Münster, 2015
Luftaufnahme: Böselburg Münster, 2015

Hôtel de police Charleroi, Belgien

Foto-Dokumentation

 

Die Polizeistation in Charleroi wurde von dem Architekten Jean Nouvel als zweites bedeutendes Wahrzeichen der Stadt entwickelt. Ein vertikales blaues Turm-Gebäude, 75 m hoch, in elliptischer Zylinderform prägt das Gesicht der Stadt und bildet das Herzstück der Carolorégienne Polizei. Die Skyline der Stadt wird nun vom Glockenturm des Rathaues und dem „blauen Turm“ geprägt.

 


Der Gebäudeentwurf wurde im Jahr 2011 im Rahmen eines internationalen Wettbewerbs ausgewählt. Zu den bekannten Werken des Ateliers Jean Nouvel zählen unter anderen die Philharmonie de Paris, das Institut du monde arabe Paris, das High-Rise Office Building in Qatar und der Agbar Tower Barcelona, Spanien.

Entwurf des Stadtraumes
Zwei Flügel der ehemaligen Kaserne Defeld wurden energetisch saniert und erhalten. Als bedeutende Beispiele der regionalen Backsteinarchitektur begrenzen sie die Freifläche des Stadtraumes. Im Zusammenspiel mit der vertikalen Bebauung des blauen Turmes konnte ein großer offener Stadtraum geschaffen werden. Dieser Platz wurde mit rot-bunten und blau glasierten ABC-Pflasterklinkern gestaltet.
Das Projekt der Police Hall of Charleroi / Danses Charleroi erhielt 2012 die Auszeichnung
“Bestes Zukunftsprojekt” auf der 22. MIPIM,
Cannes (Real Estate Exhibition).

Waldorf Astoria-Hotel Berlin

Waldorf Astoria-Hotel Berlin

Direkt gegenüber vom Bahnhof Zoo, ragt das auch als"Zoofenster" genannte Gebäude wie ein Leuchtturm in den Himmel über Berlin. Entworfen hat es der Architekt Christoph Mäckler. Das 118 Meter hohe Haus mit 32 Etagen übertrifft an Höhe sogar die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und das Europacenter in der unmittelbaren Nachbarschaft.

In den unteren und oberen Stockwerken – von der 1. bis 15. und 22. bis 31. Etage – der 230 Millionen Euro teuren Immobilie ist ein Hotel eingezogen. Nicht irgendeins, sondern das das Fünf-Sterne-Haus "Waldorf Astoria". Die erste Dependance des New Yorker Luxushotels in Deutschland soll ein Signal für die Zukunft setzen.

 

Basisdaten

Ort:             Berlin-Charlottenburg
Eröffnung:  3. Januar 2013
Architekt:   Christoph Mäckler

                  

Nutzung/Rechtliches
Nutzung:    Büro, Einzelhandel, Hotel
Zimmer:    232

Hauptmieter: Hilton


Technische Daten
Höhe:          118,8[1][2] m
Etagen:      4 Untergeschosse, 1 Erdgeschoss
                   32 Obergeschosse[3]
Baukosten: ca. 230 Mio. €


Museum für Architekturzeichnung Berlin

Tchoban Foundation
Museum für Architekturzeichnung
Christinenstraße 18a, 10119 Berlin

 

Fertigstellung: 2013

Bauherr: Tchoban Foundation, Berlin

Architekten:
SPEECH Tchoban & Kuznetsov
Sergei Tchoban, Sergey Kuznetsov, Moskau

Bauplanung und -leitung:
nps tchoban voss GmbH & Co. KG, Berlin

Projektleiter:
Philipp Bauer, Ulrike Graefenhain

Mitarbeiter:
Nadja Fedorova, Katja Fuks, Ulrike Graefenhain
Dirk Kollendt

Tragwerksplanung:
Ingenieurbüro PPW, Berlin

 

Fassade:
MBM Konstruktionen GmbH, Möckmühl

Grafikkonzept Fassade:
Heimann und Schwantes, Berlin

Fassadenberatung Entwurf:
Priedemann Fassadenberatung GmbH, Berlin

Sichtbeton:
BSS Beton System-Schalungsbau GmbH, Berlin

Bruttogeschossfläche: 498 m²

 

Architekturfotografie: Espendiller+Gnegel, Münster

Als Kristin Feireiss ihre Galerie Aedes 1980 in der Grolmannstraße gründete, deutete das Wort „Digitalisierung“, sofern man es überhaupt im Munde führte, noch in eine sehr ferne Zukunft. Inzwischen wissen viele Architekturstudenten kaum noch etwas mit Stift und Papier anzufangen. Aedes zeigte damals Ideen, die in handgezeichneten Skizzen erstmals kommunizierbar waren und Gesprächsstoff boten. Mittlerweile ist Aedes am Pfefferberg in Berlin Prenzlauer Berg gelandet und zieht dort architektur- und designorientierte Menschen und Institutionen nach sich.

Die äußere Kubatur des Gebäude erzählt allerdings recht genau, was sich innen abspielt: Im Erdgeschoss etwas Tageslicht, an der Seite zur Nachbarbebauung der Zugang und die Erschließung – und darüber mit etwas unterschiedlichen räumlichen Akzenten die tageslichtlosen Kammern für die Zeichnungen auf Papier oder Pergament, die vieles, aber kein Tageslicht vertragen. Im dritten Obergeschoss wird gelagert und archiviert, und ganz oben, in einem querliegenden Bauteil mit Glasfassade und -brüstung, trifft man sich in kleinen Kreisen zu besonderen Gelegenheiten.

Quelle: german-architects


Facharztzentrum Bonn-Beuel

Das Facharztzentrum in Bonn-Beuel mit angeschlossenem Büro- und Geschäftshaus ist eröffnet. Auf der rechtsrheinischen Seite von Bonn entstand direkt am Konrad-Adenauer-Platz ein modernes Arztzentrum für 15 Praxen sowie medizinische Dienstleister. Im Erdgeschoss ergänzen Gastronomie- und Ladenflächen das Facharztzentrum.

Fotografie: Espendiller+Gnegel, Designer

Architektur: bob-architektur


Bei der Materialwahl wurde hiesige Baukultur betrachtet, konsequent weiter gedacht und eine individuelle Variation des Ziegels angewandt. Wunsch und Ziel war es eine Ziegel Ornamentik zu schaffen, die aber nicht in Form von Vor- und Rücksprüngen sondern durch Farbnuancen eine visuelle Tiefe durch Reflektionen neu interpretiert. Ein eigens für die Fassadengestaltung entworfenes silberfarbenes „Ziegelriemchen“, mit einer Kantenlänge von 13 cm , entwickelt die neue Idee weiter, lässt jedoch eine Verwandtschaft zur Umgebung anmuten und wird auf dem gesamten Areal bei Bauteil A, B, D und der Tiefgarageneinfahrt eingesetzt. So kam auf ausdrücklichen Wunsch der Stadt Bonn und bob-architektur die Fassade an allen Bauteilen in dieser Form zur Umsetzung. Die 340.000 einzelnen, unterschiedlichen Fliesen wurden von Hand auf ein WDVS aufgetragen. Die Fensterflächen wurden bewusst bei Bauteil A mit einem Siebdruck der gleichen dreieckigen Struktur versehen. Durch die unterschiedliche Sonneneinstrahlung verändert sich die Reflektion der vielen, schimmernden Kacheln und schafft ein kontrastreiches Licht- und Schattenspiel, welches die Besonderheit des Ortes erneut betont. Durch die anthrazitfarbene Gestaltung, wird das bunte Treiben von Menschen, Werbung, Verkehr und Vegetation vor dem monochromen Hintergrund der Fassade intensiviert und das neue Zentrum , der „öffentliche Stadtbalkon“ belebt. Das Material des Pavillons (Baukörper C: Fertigstellung Herbst 2014) ist bewusst anders als Baukörper A und B aus einer Stahl-Glasfassade, doch mit dem gleichen Motiv der Dreiecke umgesetzt. Die divergente Umsetzung des Motivs schafft auf der einen Seite eine Vielfalt und Eigenständigkeit der Baukörper aber auch eine Zusammengehörigkeit des gesamten Areals und verschafft ihm die notwendige Identität.